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Nun will Rötz auch bei nächsten Aufsteiger bestehen
Der Sieg gegen Hahnbach gab Auftrieb – Am Sonntag wartet Grafenwöhr
RÖTZ. Von vielen erhofft aber von wenigen erwartet war der Erfolg gegen die Hahnbacher. Noch eine Nummer größer sind die Grafenwöhrer, die die Bezirksliga nur als Zwischenspiel ansehen und nach Höherem streben. Ein schwere Aufgabe, aber auch eine Mannschaft, gegen die man nur gewinnen kann.
Heuer noch ungeschlagen Keine guten Erinnerungen hat man in Rötz an das Hinspiel gegen den diesmaligen Gegner. Nach gutem Beginn und Führung durch Röschs Einzelleistung übernahmen die spielstarken und körperlich überlegenen Grafenwöhrer das Kommando und siegten klar und verdient mit 3:1. Stephan Wächter, der hochgewachsene Ruder und Hans Schwaiger waren immer gefährlich. In der Hinterhand hat Trainer Roland Schreglmann aber auch noch einen Lars Komogowski oder die torgefährlichen Mittelfeldleute Maximilian Dippl und Markus Kraus. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass fast die gesamte Mannschaft torgefährlich ist, die Winterpause tat dem keinen Abbruch, zwei Siege und zwei Unentschieden konnten sie heuer verbuchen. Aggressivität, Härte bis an die Grenze des Erlaubten, eine hohe Laufbereitschaft und Tempofußball zeichnet den Aufsteiger aus – eine sehr schwere Aufgabe für jeden Gegner.
Rötz will nachlegen Einigermaßen zufrieden war der Rötzer Trainer nach dem Sieg vom Sonntag. Noch gibt es vieles abzustellen, nach Hinten muss noch intensiver gearbeitet werden. Und vor allem sollte jeder bestrebt sein zu zeigen, dass diese Leistung keine Eintagsfliege war und nochmals eine Schippe drauf legen, denn der Gegner ist eine harte Nuss. Jedoch hat Grafenwöhr zu Hause schon 6 Mal Remis gespielt, in der Heimtabelle belegen sie nur einen Mittelfeldplatz. Daraus ergibt sich auch schon das Rötzer Ziel: Einen Punkt entführen beim Favoriten, bevor es dann gegen Arnschwang und Schlag auf Schlag gegen die direkten Konkurrenten um den Abstieg geht. Denn genau das ist das Problem: Wird der Gegner auf Augenhöhe oder gar schwächer gesehen, ist die Leistung mäßig, bei höher eingeschätzten Mannschaften ist regelmäßig eine Steigerung zu beobachten. Von daher ist der Mannschaft in Grafenwöhr durchaus eine Überraschung zuzutrauen, aber nur, wenn es gelingt, die Abwehr der Gastgeber zu beschäftigen. Mit reiner Defensivleistung wird in Grafenwöhr kein Blumentopf zu gewinnen sein, auch eine Schlafphase wie zuletzt gegen Hahnbach Mitte der zweiten Halbzeit kann man sich nicht leisten. Die Startaufstellung wird vermutlich dieselbe sein wie zuletzt, nur hinter Rösch, der kurz vor Schluss umknickte, steht ein Fragezeichen. Weiterhin fehlen werden die beiden Manndecker Balk und Loewe.
Anstoß Sonntag, 15:00 Uhr, auf dem Sportplatz in Grafenwöhr.
2. Mannschaft:
Zwei Gesichter zeigte die Rötzer Reserve zuletzt. Dem Überaschungssieg in Falkenstein folgte die Niederlage zu Hause gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Mitterkreith nach einer desolaten Leistung. Überhaupt stellen die Heimspiele die größeren Probleme dar, bei den nicht gerade heimstarken Sattelpeilsteinern könnte wieder eine Überraschung drin sein.
Anstoß Sonntag, 15:00 Uhr, auf dem Sportplatz in Sattelpeilnstein.
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