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Ein Rötzer Sieg in Pfreimd ist Pflicht
Am Sonntag steigt das erste von fünf Endspielen
RÖTZ. Keine fußballerischen Leckerbissen werden beim Duell des FC in Pfreimd erwartet. Rötz muss gewinnen, die SpVgg kann es dagegen locker angehen und schon mit den Planungen für die neue Saison in der Kreisliga beginnen, wenn der jetzige Teunzer Trainer an der Bande steht.
Das erste richtige Erfolgserlebnis konnte der Aufsteiger am vergangenen Wochenende verbuchen, der Auswärtserfolg bei Kleinwinklarn war der erste Saisonsieg. Natürlich wollen die Pfreimder nun gegen Rötz nachlegen und auch den ersten Heimsieg verbuchen. Erfolgsdruck ist nicht mehr da, denn der Abstieg ist besiegelt. Also heißt es nur noch einen guten Eindruck hinterlassen und befreit aufspielen. Größtes Manko war bisher die mangelnde Chancenauswertung, doch nun scheinen sie warmgeschossen, sieben Treffer in den letzten drei Spielen ist keine schlechte Quote. Martin Prey, der beim Hinspiel gefährlich wirkte, fehlt wegen seiner roten Karte. Ansonsten war das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften keine Augenweide, Rötz siegte mühevoll mit 3:1. Meist agieren die Pfreimder mit einem breiten, torgefährlichen Mittelfeld um Christian Most und der Spitze Stephan Thorin, während Bernklau in der Abwehr für Ordnung sorgt. Man muss schon gar nicht mehr erwähnen, dass die Leistung vom Samstag gegen einen Gegner auf Augenhöhe wieder einmal enttäuschend war, auch wenn Arnschwang phasenweise mit zehn Abwehrspielern und einem Torwart spielte. Das Spiel selbst zu gestalten, das ist und bleibt das größte Rötzer Problem. Im Angriff geht momentan nicht sehr viel zusammen, von den drei Treffern der letzten drei Spiele erzielte zwei der Spielertrainer selbst – und der muss am Sonntag verletzungsbedingt passen. Es bleibt nur zu hoffen, dass bei Adamka, Dobmeier oder Leopold endlich wieder der Knoten platzt. In der Defensive haben sich, ohne vorschnelle Vorschusslorbeeren zu verteilen, Kunert und Zimmerling bewährt. Vor allem letzterer zeigt ungeahnte Stärken als lauf- und kopfballstarker Manndecker. Würden die etatmäßigen Innenverteidiger zurückkehren hätte Meixensperger sogar ein Luxusproblem. Jonny Balk wird dieses Mal berufsbedingt sicher noch fehlen, Sven Loewe ist im Lauftraining, sollte seine Verletzung aber endlich einmal richtig auskurieren. Eines wird die Begegnung sicherlich nicht: ein Selbstläufer. Dies ist auch Jürgen Meixensperger klar: „Wer glaubt, man fährt mal kurz nach Pfreimd und nimmt die Punkte mit kann gleich zu Hause bleiben.“ Stattdessen wird es einen Kampf bis zur letzten Minute ohne große technische Highlights geben.
Anstoß Sonntag, 15:00 Uhr, auf dem Sportplatz in Pfreimd.
Die 2. Mannschaft ist spielfrei
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