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Vollkommenes Neuland gegen einen alten Bekannten
Sowohl Rötz als auch Schwandorf waren am Wochenende nur Zuschauer
RÖTZ. Nach der witterungsbedingten Zwangspause trifft der FC Rötz schon am Mittwoch auf den Gruppenwechsler FC Schwandorf. Das letzte Aufeinandertreffen in einem Punktspiel war zu BOL-Zeiten in der Saison 2005/2006, beider Weg führte nach Saisonende in die Bezirksliga. Seitdem hat bei den zwei Mannschaften viel geändert.
Einen großen Umbruch hatte der FC Schwandorf zu verzeichnen. Gleich neun Spieler, überwiegend aus der ersten Mannschaft, kehrten dem Verein den Rücken oder beendeten ihre Karriere. Um diese Ausfälle zu verkraften wurde man in der Kreisstadt aktiv und holte alte Bekannte aus dem Nachbarland, die tschechischen Stürmer Roman Zadak und Otokar Macura sind den Fußballfans des FC Schwandorf noch in bester Erinnerung. Mit ihrer Hilfe stand man kurz vor der Landesliga, Änderungen in der Gesetzeslage zwangen die beiden zur Rückkehr in ihre Heimat. Neben den beiden Routiniers waren noch Zugänge von den Nachbarvereinen Ettmannsdorf und Eintracht Schwandorf sowie aus der eigenen Jugend zu verzeichnen. Inwieweit diese eine Verstärkung darstellen wird sich erst im Saisonverlauf zeigen, zumindest Koc und Dürr, die vom Oberligisten Ettmannsdorf kamen, hatten beim Saisonauftakt ihre ersten Einsätze. Fehlen wird auf alle Fälle Libero Marco Sandner nach seinem Platzverweis in Eslarn. Eine Einschätzung über die Spielstärke des Gegners ist also für Bernd Mehltretter überhaupt nicht möglich, man wird sich überraschen lassen müssen. Für den FC Rötz ist dieses Spiel schon jetzt immens wichtig, bei einer Niederlage und den kommenden schweren Aufgaben besteht die Gefahr des Fehlstarts. Ein möglicher Nachholtermin in Raigering ist der 25. August – und dann hätte der FC Rötz nach Schwarzenfeld und Eslarn das dritte Auswärtsspiel in Folge. Die Pause des Wochenendes wurde nicht nur genutzt, um Roland Mehltretter unter die Haube zu bringen sondern auch zur Regeneration. An der für Freitag geplanten Aufstellung wird sich wenig ändern, doch erwägt Bernd Mehltretter eine etwas offensivere Variante, denn gegen einen Mitkonkurrenten um den Abstieg, und als solcher müssen die Schwandorfer nach den vielen Abgängen wohl angesehen werden, muss ein Heimsieg her. Wenn an die Hahnbach-Leistung angeknüpft werden kann und die Fehler abgestellt werden ist dies durchaus möglich, wenngleich der Gegner keinesfalls unterschätzt werden darf. Glaubt man den Presseberichten waren sie in Eslarn bis zum Platzverweis die stärkere Mannschaft.
Anstoß Mittwoch, 18:30 Uhr, auf dem Sportplatz am Irlweiher in Rötz.
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