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FC Rötz dieses Mal ohne Spendierhosen?
Geschenke wie Eslarn soll Schwarzhofen am Sonntag nicht erhalten
RÖTZ. Kaum zu glauben, wie schnell sich die Personalsituation für Bernd Mehltretter geändert hat. Präsentierte sich zu Saisonbeginn noch ein personell starker Kader auf dem Mannschaftsbild, so musste man in Eslarn schon mit dem letzten Aufgebot antreten. Am Sonntag kommt nun der SV Schwarzhofen, wie auch der FC Rötz ein Gebeutelter des letzten Spieltages.
Gar nicht einschätzbar ist momentan die Leistungsstärke des Nachbarn aus dem Landkreis Schwandorf. Nachdem schon in der letzten Saison der Umbruch eingeleitet wurde kamen in dieser Spielzeit nochmals viele neue Akteure hinzu, vor allem aus der eigenen BOL-Jugend. Aber auch die in der Winterpause geholten erfahrenen Tschechen Manowetz und Vlcek haben inzwischen ins Team gefunden, zusammen mit dem zusätzlich verpflichteten Hulina haben diese beiden auch alle Treffer erzielt. Alleine Vlcek traf vier Mal, auf ihn darf sich Zimmerling freuen. Dazu kommen die starken Außen Weiß und Honsberg, während Routinier Bollinger nach wie vor die Abwehr stabilisiert. Auffällig sind auch die Ergebnisse: zwei deutlichen Heimniederlagen stehen Siege gegen starke Teams wie Raigering und Hahnbach gegenüber. Ähnlich wie bei Rötz scheinen die Schwächen eher im Defensivbereich zu liegen. Leider konnten am Sonntag die Lücken der abwesenden oder verletzten Spieler nicht geschlossen werden, vor allem Frech wurde im Mittelfeld schmerzlich vermisst. Dafür feierte Rösch trotz Trainingsrückstand im zentralen Mittelfeld ein Comeback, als wäre er nie weggewesen und hätte schon immer diese Position gespielt. Er allein brachte Schwung nach Vorne, viele andere hatten mehr mit sich selbst als dem Gegner zu kämpfen. Doch nicht nur die nicht sattelfeste und inzwischen verunsicherte Defensive war der Knackpunkt, denn gute Abwehrarbeit fängt schon am gegnerischen Strafraum an. Dauerdruck am eigenen Strafraum führt zwangsläufig zu Fehlern, die prompt bestraft werden – das sollte allen Aktiven klar sein. Vor allem über Rechts kam zu wenig, während auf der linken Seite Loewe viel Druck erzeugt. Schwer wiegen auch die Verletzungen von P. Hofmann, der heuer vermutlich nicht mehr zum Einsatz kommt, und Leopold. In der Offensive fehlen nun die Alternativen, Routinier Meixensperger musste früher wieder ran, als im lieb sein konnte. Die Lücken im Mittelfeld sollen der Ex-Schwarzhofener Vesenjak und Rösch schließen, von ihnen verspricht sich Mehltretter wieder mehr Ruhe im Spiel. Breu konnte endlich wieder ins Training einsteigen, für mehr als einen Kurzeinsatz wird es keinesfalls reichen. Nach den bisherigen Spielen beider Mannschaften ist die Begegnung völlig offen, eine unterhaltsame Begegnung wird es mit Sicherheit. Und egal wie es läuft: die Mannschaft braucht auch Unterstützung von den Rängen, mit Pöbeleien und Dauerkritik ist keinem geholfen.
Anstoß Sonntag, 15:00 Uhr, auf dem Sportplatz am Irlweiher in Rötz.
2. Mannschaft:
Die Rötzer Reserve tritt zeitgleich bei der SG Silbersee an. Nach den Personalproblemen der ersten Mannschaft wird es schwer, überhaupt eine Mannschaft auf die Beine zu stellen, da Urlaubsbedingt zusätzliche Aktive fehlen. Ein Punktgewinn wäre ein Erfolg.
Anstoß Sonntag, 15:00 Uhr, auf dem Sportplatz in Tiefenbach.
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