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Auch gegen Nittenau die Handbremse lösen
RÖTZ. Nach dem schönen Erfolg gegen Schwarzhofen heißt es nun für die Mehltretter-Truppe nachzulegen gegen den Tabellenvorletzten Nittenau, bei einem Sieg wäre ein kleines Polster vorhanden. Dies ist aber auch dringend notwendig, warten als nächste Gegner doch die Ligagrößen Grafenwöhr, Schmidmühlen und Schwarzenfeld. Nach den ersten Misserfolgen gab es beim Gruppenwechsler aus Nittenau einige Turbulenzen, Trainer Melzl und Abteilungsleiter Sporer traten von ihren Ämtern zurück. Seitdem betreuen Daniel Schmid und Thomas Götzer das Team kommissarisch. Sofort hat sich das nicht in Ergebnissen niedergeschlagen, doch letztes Wochenende konnte dennoch der erste Sieg eingefahren werden. Die „rote Laterne“ wurde dadurch an den Gegner Oberviechtach abgegeben, bei einem weiteren Sieg wäre der Anschluss geschafft. Trotz der mageren 4 Punkte auf der Haben-Seite haben sie nur 16 Gegentore kassiert, fast ebenso oft musste die Rötzer Hintermannschaft das Leder aus dem Netz fischen. Hier dürfte also nicht das Problem liegen, vielmehr ließ die Offensive zu oft Effektivität beim Verwerten der herausgespielten Torchancen vermissen.Für den FC Rötz stellen die Nittenauer eine unbekannte Größe dar, in den letzten Jahren trafen die beiden Mannschaften nicht aufeinander. Bernd Mehltretter sind nur Johannes Schwarzfischer sowie Aslan und Serkan Demirtas ein Begriff, diese hält er für hervorragende Spieler. Die drei haben zusammen mit Florian Weber auch alle 8 Treffer der Nittenauer erzielt. Weiter hinten ist der Dritte aus der Dermitas-Familie zu finden, Ayhan ist die Konstante in der Abwehr und hat sowohl letzte als auch diese Saison alle Spiele bestritten. Blickt man in Rötz auf die Tabelle, dann könnte man eigentlich hochzufrieden mit der Punktausbeute sein. Da aber dieses Jahr alles etwas anders ist, ist auch am Sonntag der Zwang zum Sieg vorhanden. Dennoch sollte man nicht ins offene Messer laufen, denn angesichts der Tabellensituation ist der Siegesdruck beim Gast wesentlich höher. Schnell abgehakt werden muss nun der Derby-Sieg, auch dieses Spiel beginnt wieder bei null. Der Gegner darf auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden, sonst hat man am Irlweiher schnell das Nachsehen. Falls aber einer der Spieler glaubt, das Spiel mit angezogener Handbremse bestreiten zu können, hat Bernd Mehltretter zur Zeit Alternativen. Es könnten am Sonntag bis auf Killermann alle Mann an Bord sein, Breu und Schießl stehen als Alternativen bereit. Nur der Einsatz von Frech und Zimmerling ist etwas fraglich. Anstoß Sonntag, 15:00 Uhr, auf dem Sportplatz am Irlweiher in Rötz.
Die 2. Mannschaft ewartet die SG Schönseer Land. Anstoß Sonntag, 13:15 Uhr, auf dem Sportplatz am Irlweiher in Rötz Letzte Meldung: Seit letzten Samstag soll Paul Späth, der schon 2006 an der Seitenlinie beim TSV Nittenau stand und während der Vorbereitung zur Saison 2006 / 2007 zurück getreten war, die Verantwortung übernommen haben.
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