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Ist Teunz Aufbaugegner nach der Blamage?
RÖTZ. Nach dem herben Rückschlag in Oberviechtach gegen den Tabellenletzten, Bernd Mehltretters Worte hierzu sind nicht medientauglich, wird am Sonntag der nächste vermeintliche "Underdog" erwartet. Die Teunzer stehen nach gutem Saisonstart inzwischen auf dem vorletzten Platz, seit 10 Spielen sind sie sieglos. Von den ursprünglich hohen Erwartungen ist nicht mehr viel übrig geblieben, jeden Spieltag hofft man auf die Wende und den Anschluss ans Mittelfeld. Und das ist eigentlich gar nicht mal schwer, denn die untere Hälfte der Tabelle ist noch enger zusammen gerückt. Den 8. (Rötz) trennen nur 5 Punkte vom 13. (Freudenberg), all diese Mannschaften können in der Rückrunde noch nach vorne stoßen. Selbst für die SpVgg aus Teunz gäbe es noch Chancen - einen Sieg in Rötz voraus gesetzt. Einige der Akteure sind am Irlweiher noch gut bekannt, vor allem der laufstarke und ballsichere Löffelmann verbreitete beim letzten Gastspiel viel Unruhe. Seine Erinnerungen an Rötz werden aber nicht die Besten sein, musste er doch nach einem Platzverweis vorzeitig zum Duschen. Auch Rötzer, der zweite Stürmer, hat sich im Vergleich zur ersten Bezirksligasaison enorm verbessert. Neuzugang Stefan Scheck, macht einen starken Eindruck, kommt aber mehr aus dem Mittelfeld, genauso wie der hochgewachsene und körperlich robuste Kellner sowie Routinier Baumer. Die Abwehr hält Spielführer Tröger zusammen, unterstützt von dem aus Grafenwöhr gekommenen Reis, dem guten Torhüter Preißer und manchmal dem schon 41-jährigen Spielertrainer Grünauer. Schwer enttäuscht war ganz Rötz am Samstag nach der unerwarteten Niederlage, es fiel gar das Wort Blamage. Und natürlich ist Wiedergutmachung angesagt. Einige Leistungsträger kamen einfach nicht ins Spiel, die äußerst defensive Spielweise des Gegners tat ein Übriges. Abhaken und nach Vorne schauen ist die Devise. Zwar ist Schwarzhofen nun enteilt, es klafft schon ein 4-Punkte-Loch zwischen der Spitzengruppe und dem Rest der Liga, dafür konnten die Mannschaften hinter dem FC Rötz kaum näher rücken. Und in den folgenden Spielen gegen Teunz, Weiden-Ost und Eschenbach könnte immer noch viel Boden gutgemacht werden. Immer vorausgesetzt, man kann sich berappeln, rutscht nicht vor der Winterpause in eine Krise und kann in den kommenden vier Endspielen entscheidend punkten. Die Mannschaft hat aber auch gravierende Ausfälle zu verkraften, schwer vermisst wurde Leopold, gerade gegen defensive Gegner könnten seine Einzelaktionen Löcher reißen. Er wird aber heuer nach einem Muskelfaserriss nicht mehr zum Einsatz kommen, ebenso wie Frech wegen einer hartnäckigen Leistenverletzung. Auch Zimmerling ist abwesend, für den Rest der Mannschaft heißt es die Zähne zusammen beißen und kämpfen.
Anstoß Sonntag, 14:00 Uhr, auf dem Sportplatz am Irlweiher in Rötz.
Die 2. Mannschaft erwartet ebenfalls am Sonntag den 1. FC Katzbach. Anstoß 12:15 Uhr. Das schreibt der Gegner .......
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