Jens Knittel-Rosenberg folgt auf Andreas Braun - Führungswechsel bei den Rötzer Judokas (09.01.2026)

Bewegung an der Spitze der Judokas des 1. FC Rötz: Nach vier Jahren legt Andreas Braun sein Amt als Abteilungsleiter der FC-Judokas aus persönlichen Gründen nieder. Auf ihn folgt Jens Knittel-Rosenberg, der bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in der Sporthalle der Stadt Rötz einstimmig gewählt wurde. Auch Kenny Haas, der in den vergangenen vier Jahren als 2. Abteilungsleiter fungierte, scheidet – ebenfalls aus persönlichen Gründen - aus der Vorstandschaft aus. Mit Joachim Pregler übernimmt ein bekanntes Gesicht dessen Posten.

 

„In einer schwierigen Phase die Abteilung übernommen“

FC-Vorstand Gerhard Hofmann, der zusammen mit Benedikt Loibl der Jahreshauptversammlung beiwohnte, bedankte sich bei Braun für dessen geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. „Du hast in einer schwierigen Phase die Abteilung übernommen, viel Verantwortung übernommen und den Umbruch mitgestaltet. Hut ab, wie du das durchgezogen hast“, sagte er zum scheidenden Abteilungsleiter und betonte: „Ich bin froh, dass Judo in Rötz weiter besteht. Ich wünsche euch, dass ihr weiterkämpft – für die Kinder und Erwachsenen, die diesen Sport bei uns in Rötz treiben wollen.“

 

Knittel-Rosenberg fühlt sich wohl beim FC

Jens Knittel-Rosenberg, der in Haag bei Winklarn wohnt, ist seit rund fünf Jahren bei den FC-Judokas aktiv. Er begann in Rötz zu trainieren und kämpfte auch schon für die Bayernliga-Mannschaft des FC. Der 53-Jährige freut sich nun auf seine neue Aufgabe in der Guttensteinerstadt. „Mir gefällt die Halle, ich fühle mich wohl hier. Gemeinsam mit meinen Kollegen aus der Vorstandschaft möchte ich anpacken, um die Abteilung aufrechtzuerhalten.“

Komplettiert wird die Vorstandsriege neben Knittel-Rosenberg und Pregler von Jugendleiterin Theresa Dirscherl, Kassier Marcus Kraus, den beiden Kassenprüfern Carmen Schoierer und Johann Bierl sowie Schriftführer Magnus Rötzer. Sie alle gehörten auch in der vergangenen Periode schon der Vorstandschaft an.

 

Neue Trainingsgruppe für Erwachsene

Vor den Neuwahlen hatte Braun noch vom vergangenen Jahr aus Abteilungssicht berichtet. 128 Mitglieder zählen die FC-Judokas. Neben den beiden Trainingsgruppen für Kinder gibt es seit Kurzem auch wieder eine Trainingsgruppe für Erwachsene, die „gut angelaufen“ sei. Mit insgesamt 266 Stunden engagierte sich die Judo-Abteilung 2025 wieder fleißig am Heimatfest, dabei war eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr erkennbar.

 

Auch 2026 wieder ein Judoball

Auch der Judoball war „wieder ein voller Erfolg“. Braun verriet, dass der traditionelle Faschingsball, der aus Rötz kaum mehr wegzudenken ist, auch 2026 wieder stattfindet. Mit dem Motto „Goldrausch in Rötz“ – passend zu den parallel stattfindenden Olympischen Winterspielen – verwandeln die Rötzer Judokas den Fürstenkasten am 14. Februar wieder in ein Faschingstollhaus. Nun eben unter neuer Führung.